Mahlzeit

    • Hallo Leute ,
      bin schon länger stiller mit-leser ,
      kann nur lob aussprechen , der ton hier ist echt nett !
      Mein leiden erkennt ihr an meinen namen , bin seit 2017 cannapatient als selbstzahler
      grad auf der suche nach nem arzt der mir weiter folgerezepte ausstellt da mein alter in münchen nix mehr machen darf ,
      ansonsten freu ich mich hier zu sein! :)

      beste grüße und schönen tag
    • ja bayern allgemein ..
      aber mir ist kein weg zu weit ;)
      ich bleib auf alle fälle am ball !! außerdem bin ich was die legalisierung angeht sehr zuversichtlich , der markt ist ist eröffnet die brd wird mitspielen spätestens wenn die empfehlung der who an die uno durch ist !!

      @Vapelife13 bin ich schon durch hat bei mir nicht geklappt , meine diagnose ist insomnie + depressive episode ,-- muss sagen dass mir cannabis am besten geholfen hat,
      antidepressiva trizyklische , tetrazyklische uns seros habe ich ausprobiert .... nie wieder... dann lieber 3 bier vorm schlafen.
      so long
    • 2waQ schrieb:

      grützi wohl. rolf hinterlässt in münchen ein grosses loch.
      ich war zwar noch nie in der situation, aber wenn man mit dem bündel rezepte zu ärzten geht, sagt dass arzt in rente gegangen ist, lehnen die anderen die therapie ab?
      ich mein, es ist doch ersichtlich dass jemand damit erfahren ist, man braucht nur einen wisch.
      Ja, das ist eine unendlich traurige Geschichte mit Rolf Müller, für ihn selber sowie für seine Patienten! Da hoffe ich immer noch, dass er zumindest rehabilitiert wird und dass sich das endlich aufklärt! :whistling:

      Erfahrungen im Bezug mit anderen Privatärzten und Folgerezepten habe ich keine, da ich es mir nie leisten konnte. Doch dafür samneln sich bei mir die Erfahrungen mit und Kassenärzten, was Folgerezepte anbelangt. Fazit: Der KVB instruiert seine Ärzte dazu, ihren Patienten keine Cannabisblüten zu verschreiben mit der Argumentation der Wirtschaftlichkeit und der nicht auf Evidenz geprüften Studien mit Cannabisblüten. Die Ärzte sollen ihre Patienten an Schmerzärzte überweisen. Da spielt es auch überhaupt keine Rolle wieviel vorausgegangene Rezepte der Patient vorweisen kann und wie dreckig es ihm geht! Die Schmerzärzte wiederum haben die Instruktion, nur wenigen Patienten die Indikation mit Cannabisblüten zu stellen...
      Zudem hab ich erst gerade kürzlich erfahren von so einer Schmerzpraxis, dass sie für eineinhalb Jahre keine Termine mehr vergeben können, da alle Hausärzte ihre Patienten zu ihnen schicken :huh: . Mit viel Glück bekam ich für Ende Januar einen Termin in einer anderen Schmerzarztpraxis, wo der Arzt zu 80 Prozent Cannabis verschreibt und davon seien nur der kleinste Teil für Therapie mit Cannabisblüten geeignet! Dann werde ich wohl erfahren, was dieser Arzt unter Indikation für Cannabisblütentherapie versteht. :whistling:

      Dazu kommt noch, dass jeder Arzt wiederum andere Vorstellungen davon hat, bei welchen Erkrankungen er Cannabis überhaupt verschreiben kann. Wenn ein Patient verschiedene schwere Erkrankungen hat, zum Beispiel körperlich und psychisch, findet er immer einen möglichen Kontra Punkt - wenn er Angst vor möglichem Regress seitens der Kassen hat. In meinem Fall zum Beispiel hätte ich endlich einen Arzt gefunden, der mit mir als Cannabisblütenpatientin keine Bedenken hat bis auf einen Punkt: Er ist der Ansicht, dass er eine Rückversicherung braucht wegen meiner PTBS und erwartet nun ein Schriftstück von einem Psychiater, dass in meinem Fall nichts kontraindiziert ist. Trotz Genehmigung meiner KK, schriftlicher Stellungnahme meines langjährigen Analytikers und Erstrezept eines Arztes, welcher auch Psychiater ist! <X
      Wir alle sind Lernende und Lehrende, Lehrende und Lernende :weed3: