WHO: Mögliche Umstufung / Neue klassifizierung von Cannabis durch die Weltgesundheitsorganisation - Timeline / die nächsten Termine.

    • https://www.incb.org/documents/Speeches/Speeches2019/Speech_CND_Item_9c_INCB-_12_03_2019_clean_con_corchetes_-_website_speeches.pdf?fbclid=IwAR1SaTvL-s24wgSi92lkOGOG-cFVEK3us1ecyRNm9-SgNu07RWvSKfcHuFw schrieb:

      To prevent such risks, Governments should

       control the production and supply of cannabis for medical use as required by the treaties and provide INCB estimates and statistics of national requirements and use for medical purposes;
       ensure appropriate and adequate medical and regulatory supervision of medicinal use, and
       maintain the integrity of their pharmaceutical regulatory systems.
      Da muss man ja befürchten, dass sich die Situation für uns Patienten vielleicht verschlechtert.
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    • Naja, unsere schöne Heilpflanze pisst gleich 3 riesigen, bestens eingespielten Lobby-Vereinen aufs Dach...Alkohol und Kippen gehören einfach zusammen ;) ...und wenn dieses sogenannte Dream-Team die Leute dann Krank gemacht hat, kommt bigPharma ins Spiel und hält die Leute auch weiterhin krank...
      Klar wehren die sich mit Händen und Füßen...stellt euch vor plötzlich wird Dank Cannabis weniger gesoffen und gequarzt. D.h weniger Kranke...und wenn sich die übrigen Kranken auch noch selbst behandeln/heilen mit Cannabis, dann fährt bigPharma auch noch schwere Verluste ein. Das wollen die natürlich nicht zulassen!! Und dass diese Lobbyisten dabei nicht mit fairen Mitteln spielen liegt in deren Natur. Die scheißen auf Fairness genauso wie sie auf die Menschen an sich scheißen....wir sind nur kleine Zahnräder/Verschleißteile in der großen Geldmaschine!!!

      Alles Verbrecher Die auf uns, Gerechtigkeit und den menschlichen Fortschritt pissen!! chainsaw
    • Kanna.bis schrieb:

      Leute, macht euch keine Sorgen. Es ist ein letztes Zucken einer alten Generation. Cannabis ist nicht mehr zu stoppen. Früher oder später wird es bei uns hier ablaufen wie in Kanada-wir können direkt beim Hersteller ordern und bekommen auch Auskunft zu dem Produkt.
      das glaub ich auch...aber der Weg dahin ist lang und steinig!!! Aber am Ende packen wir das!
    • ........Gegen die Wirtschaftskrise ist ein Kraut gewachsen: Recep Tayyip Erdogan setzt auf Hanf. Die alte Kulturpflanze, so ein Plan des türkischen Präsidenten, soll die darbende Landwirtschaft retten, Umweltprobleme lösen helfen und neue Unternehmungen anregen.

      Bis 2030 soll sich das Wirtschaftswundermittel in der Türkei wieder so weit verbreitet haben, dass allein mit der Produktion von Marihuana pro Jahr rund 88 "Milliarden" Euro umgesetzt werden. "Meine Mutter nähte zu Hause Taschen, die wir zum Einkaufen benutzt haben", erzählte Erdogan kürzlich. "Sie waren umweltfreundlich, und sie wurden aus Cannabis hergestellt."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kanna.bis ()

    • Genau, noch mal zu INCB. Die kontrollieren und überwachen die Einhaltung der internationalen UNO Drogenkontrollverträge (Info von Wikipedia geklaut...), daher ist es logisch dass die noch auf diesem veralteten und sehr dogmatischen Standpunkt sind das jegliche Freigabe schlecht wäre.

      Andere Organisationen wie z.b. IDPC (International drug policy consortium) etc. die genau so unabhängig sind wie INCB sind eindeutig für eine harmreduction, das bedeutet aber dass die Konsumenten nicht mehr kriminalisiert werden.

      Das was man jetzt bei INCB sieht ist deren letztes aufbäumen bevor deren Zeit zuende geht. Und die wissen das auch, und deshalb sind sie besonders angepisst. Die bekommen mit was zur Zeit bei der UNO/WHO/EU für ein Plan gefahren wird.

      EU sagt es muss dem Arzt überlassen werden etc. , ca. eine Woche der Kommentar von INCB. Das ist wie als stehen wir zwischen den Fronten. Längerfristig muss aber die Vernunft siegen, ein "Rollback" ist jetzt schon aus diversen rechtlichen Gründen in Deutschland nicht mehr möglich. =O
    • Na ihr Menschenfreunde da wir in Deutschland Politisch.u.Wirtschaftlich.Scheuklappen. tragen u.am eigenen Ast Sägen auf dem wir Sitzen egal ob Energiewende Job Abbau zwecks Verlagerung ins Ausland nur um kurzfristige Gewinne zu machen ,wir stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand solange es in Deutschland einen Gewissen Prozentsatz.Industriejobs gibt's lässt sich dieses System noch aufrecht erhalten aber wehe wenn nicht wir machen denn Amis alles nach bloß bekommen wir keinen Trump! Wahrscheinlich was schlimmeres! Gehe v.einer Zwei Klassen Medizin aus die die es sich leisten können bekommen Cannes u.die Armen das entsprechende Medi.das wird dann als legalisiert verkauft wer kann sich Weed für über 30€ Leisten es bleibt beim Apotheke aufschlag+Steuern Kassenuebernahme wird abgeschafft zum Sozialen wohle aller u.die Dienstleistungsjobs. wo man 1000€ -1100€verdient werden nicht langen! Normalerweise müsste unser Staat in der Jetzigen Situation Investieren ohne Gnade Infrastruktur Straßen, Bahn, Digital,Schulen ,Kindergärten, Krankenhäuser, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr etc........ Der Gedanke legalisieren stirbt alleine an der Wirtschaftlichkeit u.der Staat hat es weiter unter Kontrolle legal wird es bei uns so nie für Jedermann, währe ja schrecklich ein Volk zu haben was kritisch mitdenkt u.hinterfragt! !! Nebenwirkungen v.Cannabis
    • Kanna.bis schrieb:

      ........Gegen die Wirtschaftskrise ist ein Kraut gewachsen: Recep Tayyip Erdogan setzt auf Hanf. Die alte Kulturpflanze, so ein Plan des türkischen Präsidenten, soll die darbende Landwirtschaft retten, Umweltprobleme lösen helfen und neue Unternehmungen anregen.

      Bis 2030 soll sich das Wirtschaftswundermittel in der Türkei wieder so weit verbreitet haben, dass allein mit der Produktion von Marihuana pro Jahr rund 88 Millionen Euro umgesetzt werden. "Meine Mutter nähte zu Hause Taschen, die wir zum Einkaufen benutzt haben", erzählte Erdogan kürzlich. "Sie waren umweltfreundlich, und sie wurden aus Cannabis hergestellt."
      Und was soll das bitte bringen wenn die in der Türkei reinen Nutzhanf anbauen um Taschen, Seile und Klamotten herzustellen? Hatte den Beitrag auch schon mal gepostet, da steht auch ganz klar drin mit THC -> Droge und verboten!
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    • Ich lese da nirgends etwas das der Erdogan das fordert.

      https://www.welt.de/politik/ausland/article189108951/Tuerkei-Wie-Erdogan-mit-Cannabis-seine-Probleme-loesen-will.html schrieb:

      Der Thinktank ASAM, der sein eigenes Cannabis-Institut gegründet hat, untersucht seit Jahren, wie man die Kultivierung der Pflanze fördern könnte. Die Wissenschaftler schlugen der Regierung vor, sich zunächst auf die Anpflanzung von verschiedenen industriell nutzbaren Hanfvarianten mit sehr geringem THC-Anteil (der psychoaktiven Substanz, die Marihuana und Haschisch charakterisiert) zu verlegen, die in der Textil- und Papierindustrie verwendet werden können. Die Branche hat unter der Krise der türkischen Lira und dem Preisanstieg von Rohstoffimporten sehr gelitten.


      Später solle der Anbau auf indische Cannabissorten ausgeweitet werden, die dank ihres höheren THC-Anteils zur Entwicklung von Medikamenten genutzt werden könnten.
      Der ASAM Thinktank schlägt auch in dem Bericht das vor, nicht Erdogan.

      https://etailment.de/news/stories/Cannabis-Hanf-Farmako-22133 schrieb:

      Erdogan trifft damit einen Nerv: In aller Welt interessieren sich immer mehr Gründer und Investoren für Hanf, besser gesagt für dessen weibliche Seite Cannabis. Deren Blüten sind aufgrund ihrer berauschenden Inhaltsstoffe wertvoller als die langen Hanffasern, aus denen schon länger umweltfreundliche Textilien, Seile, Cellulose, Papier, Biodiesel und vieles mehr entstehen.
      das heisst doch nicht das Erdogan das fordert. Sondern Frau Vieser trifft diese Aussage.

      Kanna.bis schrieb:

      .......Wie Recep Tayyip Erdogan macht sich die FDP für den Anbau von Medizinal-Hanf und außerdem für die Lockerung der Drogengesetze stark, weil nach einer Studie des Deutschen Hanfverbandes der Staat dadurch knapp drei Milliarden Euro an Steuern und Einnahmen sowie geschätzte 20.000 neue Arbeitsplätze gewinnen kann.
      In dem verlinkten Dokumenten steht doch von der Türkei und Erdogan gar nichts drin, wie kommst du zu der Aussage?



      hier habe den Link wieder gefunden

      https://www.welt.de/politik/ausland/article189108951/Tuerkei-Wie-Erdogan-mit-Cannabis-seine-Probleme-loesen-will.html schrieb:

      Wenn Bauern in der Türkei Hanf anbauen wollen, müssen zunächst beim zuständigen Ministerium eine Bewerbung einreichen. Verläuft die Bewerbung erfolgreich, erhalten Bauern eine dreijährige Erlaubnis, um Hanf anzubauen. Zusätzlich ist eine beglaubigte Erklärung notwendig, in der jeglicher Zusammenhang mit Verstößen gegen das türkische Betäubungsmittelgesetz ausgeschlossen wird. Nach wie vor gilt nämlich in der Türkei, dass der Cannabiskonsum generell verboten ist, ebenso wie der Handel und der Anbau. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen.


      Vielleicht habe ich das aber ja auch überlesen, dann kannst ja die Stelle posten wo Erdogan das fordert.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Macbeth ()

    • START-UPS
      Cannabis - der Run aufs grüne Gold

      Von Susanne Vieser am 19. März 2019
      Medikamente, Marktforschung, Medien - rund um Cannabis entwickelt sich gerade eine Industrie, die Gründer und Investoren lockt. Das grüne Gold wird bereits knapp, doch das soll sich weltweit bald ändern. Auch deutsche Start-ups wollen mitverdienen.
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      Gegen die Wirtschaftskrise ist ein Kraut gewachsen: Recep Tayyip Erdogan setzt auf Hanf. Die alte Kulturpflanze, so ein Plan des türkischen Präsidenten, soll die darbende Landwirtschaft retten, Umweltprobleme lösen helfen und neue Unternehmungen anregen.


      Bis 2030 soll sich das Wirtschaftswundermittel in der Türkei wieder so weit verbreitet haben, dass allein mit der Produktion von Marihuana pro Jahr rund 88 Millionen Euro umgesetzt werden. "Meine Mutter nähte zu Hause Taschen, die wir zum Einkaufen benutzt haben", erzählte Erdogan kürzlich. "Sie waren umweltfreundlich, und sie wurden aus Cannabis hergestellt."


      Erdogan trifft damit einen Nerv: In aller Welt interessieren sich immer mehr Gründer und Investoren für Hanf, besser gesagt für dessen weibliche Seite Cannabis. Deren Blüten sind aufgrund ihrer berauschenden Inhaltsstoffe wertvoller als die langen Hanffasern, aus denen schon länger umweltfreundliche Textilien, Seile, Cellulose, Papier, Biodiesel und vieles mehr entstehen.


      Getrocknet werden die Blüten zu Marihuana; aus dem Harz, das sie ausscheiden, entsteht unter anderem Hasch. Was Kiffer zur Entspannung rauchen oder in ihr Essen mengen, wird jetzt immer öfter in Form von Ölen, Tees, Tinkturen und Pulver therapeutisch eingesetzt. Cannabis etabliert sich außerdem als schmackhafte Zutat für Lebensmittel und Getränke oder als wirkungsvoller Zusatzstoff in der Kosmetik.
      Cannabis - das Wirtschaftswundermittel
      Schon ist der Run auf das grüne Gold zu beobachten: "Cannabis kommt langsam aber sicher auf europäischen Märkten an", beobachtet das Londoner Start-up Prohibition Partner, das vom Boom ebenfalls profitieren will und seit 2017 Wirtschaftsdaten zur Cannabis-Industrie liefert. "Gesundheit, Kosmetik und Wellness werden zuerst davon profitieren, aber auch Lebensmittel, Getränke sowie der Finanzmarkt nähern sich an." Bis 2028, so der vierte Cannabis-Report von Prohibition Partner, soll das Marktvolumen allein in Europa auf 123 Milliarden Euro wachsen.



      Cannabis wirkt zwar schmerzstillend, beruhigend, entzündungshemmend sowie entkrampfend und kann daher in der Medizin viel Nutzen stiften. Doch die geschätzten 180 Cannaboide von Hanf sind kaum erforscht. Start-ups wie Cannopy Growth und Tilray aus Kanada oder Cannamedical und Farmako aus Deutschland haben sich deshalb der Forschung, Qualitätssicherung und Medikamentenentwicklung verschrieben und bauen zugleich Vertriebskanäle für Hasch und Marihuana an Apotheken und Ärzte auf.

      © Farmako
      Das Farmako-Team rund um Sebastian Diemer (3.v.l.). Er gründete einst das FinTech Kreditech. Das Start-up Farmako will medizinisches Cannabis importieren und an Apotheken verkaufen"Unser Ziel ist es, für Krankheiten, bei denen Cannabis bekanntermaßen wirkt, Medikamente zu entwickeln und medizinische Studien zu machen", erklärt etwa Farmako-Sprecher Marcus Ewald. "Wir spezialisieren uns dabei nicht so sehr auf Krankheiten, sondern auf die Erforschung der Blüten."


      Von den darin enthaltenen Cannaboiden sind heute lediglich die Wirkung von Cannabidiol (CBD) sowie vom psychoaktiven, berauschenden Tetrahydrocannabiol (THC) bekannt - die Hauptursache für die Kriminialisierung von Cannabis und ein Grund, warum Hanf aus der europäischen Landwirtschaft und aus der Heimat Erdogans weitgehend verschwand.
      © GKV-Spitzenverband
      Seit die Krankenkassen in Deutschland die Behandlung mit cannabishaltigen Präparaten häufig übernehmen, ist die Zahl der ausgegebenen Einheiten stark angestiegen.
      Kapital für Forschung und Medikamente
      Inzwischen plädiert aber selbst die Weltgesundheitsbehörde WHO für eine Neubewertung und will Cannabis aus dem Drogensumpf ziehen. Gleichzeitig lockern immer mehr Staaten Verbote und legalisieren den Gebrauch der weichen Droge: Als erstes Land gab 2013 Uruguay den Gebrauch von Cannabis frei. Kiffer dürfen seither für den Eigenbedarf sechs Pflanzen ziehen. Dem Beispiel folgten Österreich, Spanien, Portugal, 33 Staaten der USA, und im vergangenen Oktober mit großem Tamtam Kanada.


      In Deutschland indes ist seit 2016 zumindest der medizinische Einsatz von Cannabis erlaubt, seit 2017 bezahlen gar die Krankenkassen die oft teuren Behandlungen mit dem Wirtschaftswundermittel. Es wirkt: Bis 2018 hat sich laut Apothekerverband Abda die Zahl der Rezepte auf fast 95.000 fast vervierfacht, die Zahl der ausgegebenen Einheiten wuchs von 44.000 auf 145.000.


      Wurden 2018 schätzungsweise rund 50 Millionen Euro mit Medizinal-Cannabis umgesetzt, soll die Summe in diesem Jahr auf bis zu 200 Millionen Euro und bis 2028 auf acht Milliarden Euro wachsen. In Deutschland könnten 2,5 Millionen, europaweit mindestens 15 Millionen Menschen mit Cannabis behandelt werden.


      Solche Aussichten lassen Investoren aufmerken: Zuerst gewann das Pharma-Start-up Farmako eine Millionenfinanzierung vom Berliner Company-Builder Heartbeat Labs, danach warb Cannamedical ebenfalls 15 Millionen Euro vom US-Investor Orkila Capital ein.
      Cannamedical - Trailer


      Das 2016 gegründete Start-up versorgt Apotheken mit Cannabis-Blüten, beschäftigt bereits 40 Mitarbeiter und nahm nach eigenen Angaben im zweiten Jahr seines Bestehens einen "hohen einstelligen Millionenbetrag" ein.
      Mehr Anbaumengen, bessere Geschäfte
      Zwischen acht und zwölf Euro bezahlen Kiffer heute in Deutschland pro Gramm Gras. Möglich, dass die Preise steigen werden: "Da mehrere Länder gerade ihre Gesetze rund um Cannabis und dessen Gebrauch verändern, gibt es weltweit viel zu wenig davon", schildert Farmako-Sprecher Ewald Wachstumsprobleme.


      Hierzulande kontrolliert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte den Anbau. 79 Betriebe haben Lizenzen für die erste Ernte von gut zehn Tonnen erworben, die nach juristischem Hickhack 2020 endlich eingefahren werden soll. Cannamedical und Farmako importieren folglich die begehrten Cannabis-Blüten, bevorzugt aus den Niederlanden und Kanada. Das verteuert zwar die knappe Medizin, hilft aber Anbietern wie Tilray und Cannopy Growth bei der Internationalisierung und lässt deren Aktienkurse hoch schnellen. Kein Wunder also, wenn Israel jetzt ebenfalls nach einem Stück des Cannabis-Cookies greift und bald 18 Tonnen der Pflanze liefern will, die im milden Mittelmeerklima besonders gut gedeiht. Wie Recep Tayyip Erdogan macht sich die FDP für den Anbau von Medizinal-Hanf und außerdem für die Lockerung der Drogengesetze stark, weil nach einer Studie des Deutschen Hanfverbandes der Staat dadurch knapp drei Milliarden Euro an Steuern und Einnahmen sowie geschätzte 20.000 neue Arbeitsplätze gewinnen kann.
      Unterschiedlichste Geschäfte mit Hanf
      Die Sucht nach Geschäften und Gewinn mit Cannabis und Hanf ist nicht nur im Pharmabereich zu spüren: Mit Anheuser-Busch will Tilray ein alkoholfreies Marihuana-Getränk brauen. 88 Millionen Euro lassen sich die Partner diesen Plan kosten. Derweil denken die Gründer von Hempfy in der Schweiz über THC-freien, essbaren Hanf, über geschmackvolle Hanf-Öle und entspannende Hanf-Lebensmittel nach.
      Hanfgarten aus Österreich hat sich bereits als größter Händler von Hanf-Weinen, Tees, CBD-Produkten sowie von Ausrüstung für den Anbau etabliert.



      Marktforschungen wie von Prohibition Partner begleiten den Boom mit Zahlen, Online-Plattformen wie Leafly.com (USA) oder Newsweed (Frankreich) indes mit Informationen rund um Gesetze, Wirkung und Geschäfte. Mit Growth Market fokussiert sich in London die erste Werbe- und PR-Agentur auf den neuen Markt.


      Nicht zuletzt erscheinen die ersten Apps und Programme, Algorithmen und künstliche Intelligenzen zur Erforschung von Wirkstoffen und Bedürfnissen oder zur Vermarktung von Cannabis.
      In Kopenhagen bringt etwa Growbud Hanfbauern mit Verwertern zusammen und sammelt Daten rund um Wachstum und Preise. Rund 500 Millionen Euro wurden 2018 in neue Cannabis-Geschäfte investiert. Bleibt zu hoffen, dass davon nur wenig in Rauch aufgeht.
    • Habe doch noch was dazu gefunden.

      https://hanfjournal.de/2019/01/14/tuerkische-regierung-plant-staatlich-kontrollierten-cannabis-anbau/ schrieb:

      Auf einem Symposium im Präsidialpalast kündigte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan an, den Eigenbedarf von medizinischem Cannabis künftig selbst zu decken und die Hanf-Produktion nicht mehr anderen Ländern zu überlassen. Das Landwirtschaftsministerium sei bereits dabei, einen Masterplan für den industriellen Hanfanbau zu erstellen.

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      Erdoğans Rolle rückwärts in der Cannabis-Politik entbehrt nicht einer gewissen Komik. Noch bis vor Kurzem ließ er keine Gelegenheit aus, um gegen die Legalisierungsbestrebungen in der westlichen Welt zu lästern. Jetzt spuckt Gevadder Staatspräsident ganz andere, neue Töne: „Ich bin aus Rize. In Rize wurde einst Hanf hergestellt. Es wurden sogar Unterhemden daraus gemacht, denn die Schweißabsorption ist auf hohem Niveau.”Der streng gläubige Muslim und Suchtgiftabstinenzler schwört auf die Hanffaser, die allen anderen Nutzen der Pflanze um ein Vielfaches überragt. Einkaufstaschen aus Hanf seien unschlagbar und müssten möglichst bald die Plastiktüten ersetzen. „Mein Mütterchen hat selbst zu Hause Netzfäden gesponnen. Und mit den Netzen haben wir unsere Einkäufe erledigt. Wenn sie schmutzig waren, haben wir sie gewaschen und wieder verwendet. Dahin kehren wir jetzt zurück“, sagte er vor Parteimitgliedern in Ankara. „Millionen Stofftaschen und Netze werden wir produzieren und ans Volk verteilen.“
      "Der streng gläubige Muslim und Suchtgiftabstinenzler" so kennt man ihn, den Hetzer vom Bosporus.
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